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Auf Anregung des „Forums Volkskultur“ hat sich im Frühjahr 2003 der Arbeitskreis „Mundart in der Schule“ aus Mitgliedern der beiden Mundartvereine „Muettersproch-Gsellschaft“ und “schwäbische mund.art e.V.” konstituiert.

Zur Förderung der Mundart in Schule und Unterricht und zur Stärkung der regionalen Identität wurde folgende Projektidee entwickelt: Mundartkünstler - Autorinnen, Musikerinnen, Kabarettistinnen, Interpreten - werden in die Schulen eingeladen und gestalten dort eine Doppelstunde zum Thema "Mundart" in Klassen, bei Arbeitsgemeinschaften, bei Projekttagen und bei anderen Schulveranstaltungen. Das Künstlerhonorar in Höhe von 200 Euro wird vom "Arbeitskreis Mundart in der Schule"  pro Veranstaltung bezuschusst.

Ab dem Jahr 2005 fanden zunächst in einem Pilotprojekt und danach regelmäßig Mundartveranstaltungen in den baden-württembergischen Schulen statt. Über 120 Veranstaltungen mit alemannischen, fränkischen und schwäbischen Künstlerinnen und Künstlern konnten dabei von Wolfgang Miessmer von der Muttersproch-Gsellschaft vermittelt werden.

Begeisterte Rückmeldungen, wie die der Förderschule Salem, die sich bei ihrem Mundartgast für "eine unvergessliche Feier alemannischer Mundart" bedankt und gleichzeitig verspricht  "weiterhin Streifzüge in mundartlichen Gefilden" zu unternehmen, füllen jetzt schon einen ganzen Aktenordner im Büro des badischen Organisators Miessmer.

Auch Kultusminister Helmut Rau dankte dem Arbeitskreis "Mundart in der Schule" für die "engagierte kulturelle Arbeit mit den Schulen" und betonte, dass dadurch "auch das in den neuen Bildungsstandards geforderte Kennenlernen der verschiedenen Erscheinungsformen und Färbungen der deutschen Sprache und des regionalen Kulturguts maßgeblich unterstützt" wird.

 

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